Filmkritik: TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON – Transformers 3 (USA 2011)

zweistern

INHALT

Am 20. Juli 1969 landet Apollo 11 auf dem Mond. Neil Armstrong schreibt Geschichte, als er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzt. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen die beiden Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffes. Es scheint, sich an Bord kein Leben zu befinden. Vierzig Jahre lang kann die Regierung diese Entdeckung geheim halten, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein Transformer wird an Bord des Raumschiffes reaktiviert. Nicht irgendeiner, sondern der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron: Shockwave. Seine Rückkehr entfacht den erbitterten Krieg zwischen den Autobots und Decepticons aufs Neue. Jetzt geht es um die Zukunft, das Überleben der Erde und der gesamten Menschheit …

REVIEW

Michael „Kaboom“ Bay hat nun, früheren Einwänden von seiner Seite zum Trotz, die TRANSFORMERS-Trilogie vollbracht. Nach dem positiv überraschenden, ersten Teil (2007), wurden sowohl Fans als auch Kritiker vom Sequel TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN (2009) zurecht enttäuscht. Der explosionsaffine Regisseur hat mit dem dritten Teil TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON ein destruktionszelebrierendes Werk geschaffen. Actionprofi Bay, welcher uns mit beiden BAD BOYS-Teilen, THE ROCK und ARMAGEDDON schon zahlreiche, unterhaltsame Abende bescherte, hat für seine Trilogievollendung im Cast und bei den Supermaschinen manches verändern lassen. Publikumsliebling Bumblebee wurde durch einen 2011er Chevrolet Camaro erneuert und ein neuer Autobot tritt im schicken, roten Ferrari 458 Italia Design auf. Dies sind nur zwei von vielen Schmuckstücken, welche die Herzen von Autoliebhabern höher schlagen lassen. Manche Männerherzen hingegen werden um den optischen Verlust der Schauspielerin Megan Fox trauern. Sie hatte Michael Bay in einem Interview sehr taktlos als „Hitler“ und „Napoleon“ bezeichnet, sowie seine Sozialkompetenz bemängelt. Dafür wollte sie zwar nicht er selbst, aber der Executive Producer Steven Spielberg auf der Stelle von der Produktion verbannt sehen. Ihren Platz als erotischer Lückenfüller übernimmt das nicht minder schmollmundige und großbusige britische Model mit dem sperrigen Namen Rosie Huntington-Whiteley. Von Bay selbst als „homeland version of BLACK HAWK DOWN with giant alien robots“ beschrieben, lässt uns TRANSFORMERS 3 nicht nur die Mondlandung noch einmal erleben, sondern tangiert unkommentiert das Thema Tschernobyl und somit die gesamte derzeitige Lage der Atomenergie. Im verseuchten Gebiet war nämlich Jahrzehnte lang ein Superbösewicht und Angehöriger der Decepticons eingeschlossen und wühlte sich nach Rache durstend durch den Boden. Neben wenigen Änderungen also, bleibt der Film vom Prinzip her seinen Vorgängern treu: sinnlose Story und mitreißende Action.

Um nicht nur mit Special Effects, sondern auch origineller Schauspielerwahl zu glänzen, wurden für TRANSFORMERS 3 einige altbekannte Juwelen Hollywoods rekrutiert. Wie in den beiden Vorgängern brilliert John Turturro als ausgedienter Agent Simmons mit seiner skurril-lieblichen Art. Dabei wird er jedoch im dritten TRANSFORMERS-Teil von John Malkovich weit übertroffen. Solariumgebräunt mimt er Sams neurotischen Boss, bei dem mindestens so viele Schrauben locker sitzen wie in den vielen plattgewalzten Robotern. Frances McDormand, Liebling der Coen-Brüder, überzeugt als knallharte Secretary of Defense mit leichten Emanzipationskomplexen. Den Protagonisten Sam Witwicky mimt einmal mehr der aufstrebende Shia LaBeouf. Jedoch muss er zu Beginn des Films eine unzufriedene und von Selbstzweifel geplagte Version des alten Sams darstellen, was nicht seine Stärke zu sein scheint. Viel witzig gemeinte Szenen verlieren sich in Selbstmitleid. Zur Seite steht ihm dabei die blonde Schönheit Rosie Huntington-Whiteley. Natürlich hat sie ihn als seine neue Flamme im Film nicht nur durch ihr langbeiniges Äußeres, sondern auch ihrer gutherzigen Natur überzeugt. Tatsächlich ist das schauspielende Model eine sympathischere Version von Megan Fox – wobei für Bay auch bei ihr das schauspielerische Können nicht der Hauptgrund war, sie zu engagieren. Um zu Beginn Slapstickelemente herauszuarbeiten, wurde der aus beiden HANGOVER-Teilen bekannte Ken Jeong engagiert. Er spielt seine altbekannte Rolle des psychopatischen Komikers. Und wer hätte gedacht, dass sich GREY’S ANATOMY-Star Patrick Dempsey auch einmal in einem Action-Blockbuster blicken lässt. Die Rolle des schmierigen Schleimbolzens steht ihm wiederum weniger überraschend sehr gut. Als Krönung der Starpower leiht sogar einer der ganz großen Science-Fiction-Legenden dem gefundenen und wiederbelebten Autobot Sentinel Prime seine Stimme: Leonard Nimoy, aka Spock. So herausragend jedoch einige Darsteller auch sein mögen – aufgrund der flachen Dialoge und teils zwar einfallsreichen und sehr witzigen, aber viel zu kurzen Auftritte ohne Tiefgang, bleiben die frisch lackierten Autobots und Decepticons die eigentlichen Stars des Films.

TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON hat eine stolze Länge von 158 Minuten. Und mindestens 58 davon hätten nicht sein müssen. Die Story braucht eine geschlagene Stunde, um in die Gänge zu kommen und den Zusehern klar zu machen, weswegen es nun schlecht um die Erde steht. Die bombastische Zerstörung einer Großstadt wird nämlich schon im Trailer groß angepriesen, setzt aber erst im letzten Drittel des Films ein. Wenige schauspielerische Glanzleistungen, gut getroffene Pointen und Schönheiten in Minikleidern retten den Film gerade noch ohne gröbere Langeweile zu der eigentlich interessanten Alien-Action. Hat das Dauerfeuer erst einmal begonnen, lassen sich die eingefleischten Fans auch von den heroischen Reden und dem kitschig-poppigen Soundtrack sicher nicht mehr stören und freuen sich über die first class kick-ass action scenes.

Denn bei den Special Effects hat sich das Team rund um Michael Bay wieder einmal selbst übertroffen: Fabelhaft gerenderte Transformer-Schlachten mit Zeitlupen-Verwandlungen von Autos in Kampfmaschinen und superschnelle Kämpfe, bei denen durchwegs Metall auf Metall klirrt. Manche werden nun sagen, dass es nicht genug von diesen hervorragenden Actionszenen geben kann. Kann es aber leider doch. Bay versteht es in diesem Film nicht, einzelne Szenen mitreißender Kämpfe voller Zerstörungswut von der mittelmäßig packenden Dauerbombardierung hervorzuheben. So versinkt mancher Zuseher, gegen Ende hin, beinahe gelangweilt in seinem Sessel und die Autobots und Menschen auf der Leinwand im Dauerbeschuss. Schade um die mühevoll inszenierte Zerstörung. Positiv erwähnt gehört hingegen die Tatsache, dass es sich bei TRANSFORMERS 3 nicht, wie bei seinem Vorgänger, um einen Werbefilms für das amerikanische Militär handelt.

Bay legt demgegenüber weit mehr Wert auf die witzige Darstellung einzelner Charaktere und einem gewieften Charme, der aus seiner Liebe zu den Details hervorgeht: Beispielsweise durch die Anspielung auf Pink Floyds Album „The Dark Side of the Moon“, welche von vielen sicherlich mit TRANSFORMERS 3 – Titel DARK OF THE MOON assoziiert wird. Oder einige neu eingeführte Charaktere, welche der eine oder andere noch aus der originalen Transformers-Serie aus den 80ern kennt und liebt. Leider wird einem den ganzen Film über nicht erklärt, ob man das alles nun ernst nehmen soll oder nicht. Denn ernstzunehmend ist die Inszenierung keineswegs, wohingegen der ganze patriotische Kauderwelsch macht den Eindruck, dass dies vermittelt werden sollte.

Fazit:
Rein vom Unterhaltungswert her gesehen, lässt sich TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON irgendwo in der Mitte zwischen seinen beiden Vorgängern ansiedeln. Weniger origniell als der erste und doch nicht so uninspiriert wie dessen Sequel. Allen Fans dieser speziellen Alienrasse sei ein Besuch im IMAX ans Herz gelegt, da die actionreichen Roboterkämpfe dort richtig gut zur Geltung kommen. Im Falle des Zweifels an dem Unterhaltungswert von überzeichneten Weltrettern und Wesen, halb Auto, halb Roboter, wird dringend von einem Kinobesuch abgeraten. Für alle jene kann der Film auch mit den bedingt gut eingesetzten Schauspielgenies und der überhöhten Liebesgeschichte nicht überzeugen. Dass die Zielgruppe und Fangemeinde aber zumindest den phänomenalen Showdown zwischen Gut und Böse begrüßen werden, bezweifelt niemand. Malträtierte Hochhäuser und niedergemetzelte Altbauten haben noch immer ihre Wirkung erfüllt.

Filmkritik von TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON auf DVD-Forum.at

TRANSFORMERS – DARK OF THE MOON auf IMDb.com

Filmkritik: MIDNIGHT IN PARIS (USA 2011)

INHALT

Für den Amerikaner Gil geht ein Wunschtraum in Erfüllung, als er mit seiner Verlobten Inez und ihren wohlhabenden Eltern einen Urlaub in seiner Lieblingsstadt Paris verbringen kann. Seit seiner Jugend schwärmt er von der dortigen Künstlerszene der 1920er Jahre. Er wünscht sich damals in den „Roaring Twenties“ gelebt zu haben. Hemingway, Fitzgerald, Gertrude Stein – das sind die Idole des erfolgreichen Hollywood-Drehbuchautoren Gil. Doch sein Erfolg in Hollywood ist im zuwider, denn er möchte bloß als Roman-Schriftsteller ernst genommen werden. Ein Traum, für den seine Verlobte Inez jedoch kein Verständnis hat. Eines Abends bricht Gil alleine zu einem Mitternachtsspaziergang auf, und etwas Wundersames geschieht. Er wird von einer alten Limousine aufgelesen, die in geradewegs zu einer Party ins Paris der Zwanzigerjahre chauffiert, bei der er all seine Idole der damaligen Zeit kennenlernt. Umso weiter Gil sich in diese Welt hineinsteigert, desto weiter entfernt er sich jedoch von der Gegenwart und seiner Verlobten.

REVIEW

Woody Allens Filme haben beinahe alle eines gemeinsam. Kaum haben sie begonnen, fragt man sich, welch komische und unsympathische Figuren denn bloß auf der Leinwand zu sehen sind. Doch bereits nach wenigen Minuten ist man von der eigenen kleinen Welt dieser Neurotiker so gefesselt, dass man sie nie mehr verlassen möchte. Man lernt die Fehler der Menschen, die man auf der Leinwand beobachtet, lieben und muss in manchen Fällen noch lange nach dem Kinobesuch an sie denken. MIDNIGHT IN PARIS ist ein sensationell gelungenes Beispiel dafür. Auch hier verwendet der 75-jährige Altmeister Allen seine beliebtesten und aus zahlreichen anderen seiner Werke bekannten Themen, wie den Neurotiker (ANNIE HALL, für welchen er im Jahr 1977 drei Oscars gewann, WHATEVER WORKS), wunderschöne Frauen und daraus resultierende Seitensprünge (VICKY CHRISTINA BARCELONA, MATCH POINT).

Woody Allen dachte bei der Hauptrolle des Gil zuerst eher an ein junges Abbild seinesgleichen, also an einen Intellektuellen von der Ostküste. Doch als Casting Director Juliet Taylor ihm Owen Wilson vorschlug, schrieb Allen das Drehbuch noch einmal um und ermöglichte Wilson die Rolle eines facettenreichen Kaliforniers. Multitalent Owen Wilson, der schon in erfolgreichen Actionblockbustern (ARMAGEDDON), unterhaltsamen Tragikomödien (THE DARJEELING LIMITED) und zuletzt auch in weniger gelungenen Liebeskomödien (HOW DO YOU KNOW) zu sehen war, scheint auf den Geschmack des leichten und romantischen Tons gekommen zu sein. So greift er zielsicher zu Woody Allens originellem und charmanten Drehbuch von MIDNIGHT IN PARIS. Seine Leinwand-Ehefrau Inez wird von Rachel MacAdams gespielt, die Scarlett Johansson den Rang als Allens Liebling abzulaufen scheint. Schon bei WEDDING CRASHERS (2005) stellten Wilson und MacAdams ein Liebespaar dar. MacAdams liefert eine frische Performance und zeigt einmal mehr, dass sie sowohl ernst, als auch witzig sein kann. Inez und auch Gil bekommen beide im Laufe der Geschichte Gegenspieler, jeweils gemimt von Michael Sheen (hervorragend als Tony Blair in THE QUEEN) und Marion Cotillard. Obwohl sie 2007 einen Oscar für ihre Performance als Edith Piaf in LA VIE EN ROSE erhielt, wird sie aber den meisten als manische Ehefrau von Lenoardo DiCaprio in Nolans Meisterwerk INCEPTION ein Begriff sein. Cotillard verzaubert auch in diesem Film mit ihrem mysthischen Charme. Kein Wunder, dass ihr die Rolle der geheimnisvollen und umworbenen Muse Adriana wie auf den Leib geschnitten zu sein scheint. Michael Sheen hingegen verleiht dem Film durch seinen Part des intellektuellen Klugscheißers viel Witz und amüsiert die Zuseher mit seiner Pedanterie. In einer besonders lustigen Szene legt er sich mit der Museumsführerin an und wirft ihr vor, geschichtliche Details verwechselt zu haben. Diese wird übrigens von niemand geringerem gespielt als der First Lady von Frankreich, Carla Bruni, selbst. Allen schlug ihr die Rolle spontan beim Frühstück im Hause Sarkozy vor, und sie sagte ebenso spontan zu, ein paar Tage am Set vorbeizukommen. In weiteren Nebenrollen sind die wie immer hervorragend spielenden Oscarpreisträger Kathy Bates als Kult-Lektorin Getrude Stein und Adrian Brody als Maler-Legende Salvador Dali zu sehen. Woody Allen weiß um die Qualitäten jedes einzelnen seiner Schauspieler und setzt diese perfekt in Szene, sodass ein interessantes Zusammenspiel der unterschiedlichsten, großartig dargestellten Charaktere entsteht.

MIDNIGHT IN PARIS ist Woody Allens persönliche Liebeserklärung an Paris. Er formt seinen Film zu einer Ode an die Stadt des Lichts und empfindet sie New York als ebenbürtig. Denn während des Drehs für WHAT’S UP, PUSSYCAT im Jahre 1965 verliebte er sich in die französische Hauptstadt. So wie die Hauptfigur Gil bereut er es ein klein wenig, nicht bei seinem ersten Besuch in Paris gleich dort geblieben zu sein. Doch das wäre damals ein zu großes Abenteuer gewesen. Es macht dem Regisseur jedoch großen Spaß, diese magische Stadt dem Kinopublikum durch seine eigenen Augen zu präsentieren. Daher gestaltet er den Beginn des Films auch als minutenlange Hommage an die schönsten Plätze in Paris. Die Locations des Films reichen von dem bekannten Shakespeare & Co.-Buchladen, über das Gelände und den Spiegelsaal von Versailles, bis hin zu Monets Gärten in Giverny, den Gärten von Nôtre Dame und unzähligen bekannten und prunkvollen Museen, Restaurants und Plätzen in Paris. MIDNIGHT IN PARIS funktioniert unter anderem deshalb so gut, da er selbst für alle, die noch nie in Paris waren, geschweige denn sich jemals mit der Stadt beschäftigt haben, genügend zu bieten hat. Selbst in der Pariser Kunstszene der 20er Jahre muss man kein Experte sein, um all die dargestellten Figuren interessant und amüsant zu finden. Der Pianist Cole Porter sitzt bei der Party in den 20ern am Klavier, wobei Gil in der Gegenwart dann dessen Platten am Flohmarkt kauft. Getrude Stein liest sich Gils unfertiges Skript durch und der Maler Pablo Picasso bekommt neben ihm einen Wutanfall. Das Kult-Skandalpärchen F. Scott und Zelda Fitzgerald tragen ihre Beziehungsprobleme rund um Gil aus, während die Muse Adriana mit dem Schriftsteller Ernest Hemingway nach Afrika durchbrennt. Und Salvador Dali redet bloß von Nashörnern. Gil blüht in den „Roaring Twenties“ auf, da die anderen, bekannten Künstler ihn auf Augenhöhe sehen und sein Werk interessant finden. Dies alles beflügelt die Fantasie, nicht nur von Gil, sondern auch der Zuseher. Woody Allen möchte Hoffnung aufkommen lassen und zelebriert dadurch nicht nur das Kino als Ort der unendlichen Möglichkeiten, sondern auch das Leben selbst. Nicht umsonst erhielt dieses Meisterwerk minutenlangen Applaus und stehende Ovationen als Eröffnungsfilm für das 64. Festival du Cannes.

Fazit:
Der optimistische Grundton von MIDNIGHT IN PARIS ist für Allens Filme nicht selbstverständlich, doch könnte der Regisseur niemals einen Film über Paris drehen, bei dem das Publikum den Saal mit einem unguten Gefühl verlässt. Stattdessen zaubert er ein Lächeln auf die Lippen aller Träumer, Literaten und Kinoliebhaber. Mit großartigen Schauspielern, einem originellen Drehbuch und seiner Liebe für Paris ist ihm eine romantische und kluge Komödie gelungen, die uns eine Geschichte über den hohen Wert des Lebens erzählt. Der Film ist jedem zu empfehlen, der endlich wieder einmal mit richtig guter Laune aus dem Kino gehen möchte.

Filmkritik zu MIDNIGHT IN PARIS auf DVD-Forum.at

MIDNIGHT IN PARIS auf IMDb.com